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„Salzburg: WiG als Modell der Zivilökonomie“ – Präsentation vor 30 Wissenschaftlern

130909-salzburg-3Auf der  4. Benediktinerakademie (9.-12.9. 2013) diskutierten verschiedene Disziplinen über "Wirtschaft und Werte. Eine 'Ökonomie von Gut und Böse'?" und wie sich angesichts brennender Herausforderungen Wirtschaft und Religion begegnen können. Ausgehend von der „Metaökonomie“ Tomáš Sedlačeks  wurde der  ethische  Ansatz der Zivilökonomie in der Enzyklika „Caritas in Veritate“ Benedikts XVI. präsentiert als Weiterentwicklung der christl. Soziallehre. Als Praxismodell diente die WiG, vorgestellt von österreichischen WiG-Akteuren mit eindrucksvollen Berichten aus der betrieblichen Praxis (Lucia Riegler, Angelika Mayer, Alois Hirschmugl) und einer wirtschaftswissenschaftlichen Einordnung von Dr. Markus Ressl (Ökonom, Innovationsberater).

Authentizität und Offenheit beeindruckten ebenso wie der persönliche Einsatz der WiG-Unternehmer. Einen Armutsforscher, der sich sehr für Gerechtigkeit einsetzt, hat nachdenklich  gemacht, dass „eine effiziente und gerechte Gesellschaft noch nicht unbedingt eine lebenswerte ist…“. Eine Theologin flüsterte gleich nach dem Vortrag: „Ich verstehe, es geht um das Reich Gottes!“ Ein Teilnehmer, getroffen von den zahlreichen Beispielen, bemerkte lachend:  „Gut dass wir uns auch auf einer anderen Ebene begegnet sind.“ Etliche persönliche Gespräche boten konkrete Perspektiven für künftige Projekte, u.a. mit einem der Salzburger Tagungsveranstalter, dem ‚Internationalen Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen (IFZ)‘.

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