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Papst Franziskus: die Frische des Heiligen Geistes

published in focolare.org  on 14/03/2013

Gemeinsam mit der ganzen Kirche freue ich mich sehr über diesen Moment, der die Lebendigkeit der Kirche und die Frische des Heiligen Geistes zeigt, der immer eine Art und Weise findet uns zu überraschen.

Außer der Überraschung – denn er war sicher nicht unter den Kardinälen, die man favorisiert hatte – ist es eine Freude, daran zu denken, dass es sich hier auch um ein Zeichen von etwas Neuem für die Kirche von heute handelt, die nach meiner Meinung einen besonderen Moment erlebt. Es begann mit der Ankündigung des Rücktritts vom Amt des Bischofs von Rom durch Benedikt XVI. und es folgte dieser neue Papst, der ein außergewöhnliches Echo in der ganzen Welt hervorgerufen hat.

Kennzeichnend ist die Wahl des Namens Franziskus, denn wie mir scheint entspricht dies dem Wunsch nach einer Rückkehr zur Radikalität des Evangeliums, zu einem einfachen Leben, zu einer großen Aufmerksamkeit für die Menschlichkeit und auch für alle Religionen.

Weiterhin scheint es mir besonders bemerkenswert, dass es ein Jesuit ist, der den Namen Franziskus wählt: ich deute es als Öffnung gegenüber Charismen, allen Charismen, als Anerkennung und Würdigung des Guten in den einzelnen Charismen.

Dann war ich besonders getroffen von seinem einfachen und familiären Stil beim ersten Betreten der Loggia: mir schien, als sei ihm bewusst, dass er das Herz der anwesenden Männer, Frauen und Kinder berührt. Ich denke, dass es in diesem Moment großer Leiden der Menschheit jemanden braucht, der die Herzen erreicht und jeden die Freude spüren lässt, einen Vater und Bruder zu haben, der uns gern hat.“

 Maria Voce, Präsidentin der Fokolar-Bewegung

 

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